Markisen

Es gibt die unterschiedlichsten Markisen-Arten. Im wesentlichen spricht der Fachmann von Terrassen- und Balkonmarkisen, Fenster- bzw. Fassadenmarkisen sowie Wintergartenmarkisen, den sogenannten Beschattungen. Die Konstruktion einer Markise kann eine offene, halbgeschlossene oder ganzgeschlossene Bauform sein.

Als offen wird eine Markise dann bezeichnet, wenn die Technik und das Markisentuch nicht geschützt sind, das heißt, sämtliche Bauteile sichtbar sind. Optional besteht die Möglichkeit, die Markise mit einem Schutzdach auszurüsten.

Halbgeschlossene Varianten sind werkseitig mit einem formschönen Schutzdach versehen, damit das Markisentuch im eingefahrenen Zustand nicht anschmutzt. Aufgerüstet wurde die halbgschlossene Markisenform durch eine sogenannte Hülsenbauweise. Hierbei wird das Markisentuch umlaufend geschützt, allerdings sind Tragrohr und Gelenkarme sichtbar. Im zusammengefahrenem Zustand bildet ein Volant oder eine pulverbeschichtete Aluminiumblende den vorderen Abschluss.

Ganzgeschlossene, auch als Kassettenmarkisen bekannt, nehmen die gesamte Technik wie Gelenkarme, Welle, Markisentuch und den Antrieb in eine Hülse auf und bilden mit dem Ausfallprofil ein ringsum geschlossenes System - die Kassette.